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Severins_2014

Nachfolgend unsere News und Infos aus vergangenen Tagen

22.12.2014:

1. (Physiotherapie) Abrechnung: Privatpatienten

Neben der aufwendigen Prüfpflicht von Kassenverordnungen müssen viele Praxisinhaber einen hohen Zeitaufwand für die Abrechnung mit Privatpatienten investieren. Obwohl in der Regel mit Privatpatienten schriftliche Behandlungsverträge geschlossen werden und damit einvernehmliche Vergütungsvereinbarungen vorliegen, weigern sich immer wieder Privatpatienten, diese vereinbarten Preise nach Behandlungsende zu zahlen. Der Grund ist oftmals derselbe: Die PKV kürzt den Rechnungsbetrag mit Hinweis auf eine "übliche Vergütung" im Sinne der Beihilfeverordnung.
Verbindliche Gebührenverzeichnisse für Physiotherapeuten?
Nach wie vor sind Physiotherapeuten verunsichert, ob Sie sich im Rahmen der Vergütungsvereinbarung mit Privatpatienten an Beihilfeverordnungen, die GOÄ oder andere "amtliche" Verzeichnisse halten müssen. Die Antwort ist klar: Nein!

Lesen Sie hier den gesamten Artikel...

(Quelle: physiotherapie 06|14 - www.ifk.de - IFK e.V.)

2. (Alle Kunden) GKV: HMV außerhalb des Regelfalls

Genehmigungsverfahren nach § 8 Absatz 4 Heilmittel-Richtlinie für Heilmittelverordnungen (HMV) außerhalb des Regelfalls
Die Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses unterscheidet zwischen Heilmittelverordnungen innerhalb und außerhalb des Regelfalls. Heilmittelverordnungen innerhalb des Regelfalls bedürfen keiner Genehmigung durch die Krankenkassen.
Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls sind vor Fortsetzung der Therapie bei der Krankenkasse zur Genehmigung vorzulegen. Die Krankenkassen haben allerdings die Möglichkeit, auf ein Genehmigungsverfahren für Verordnungen außerhalb des Regelfalls zu verzichten.
Die nachstehende Liste gibt einen Überblick darüber, welche Krankenkassen ein Genehmigungsverfahren nach § 8 Abs. 4 Heilmittel-Richtlinie durchführen und welche Krankenkassen auf ein solches Verfahren verzichten.

Die PDF-Datei (Stand 26.09.2014) können Sie sich hier anschauen!


(Quelle: GKV-Spitzenverband 2014)

31.10.2014:

1.(Podologie) BKK: Preisvereinbarung gültig ab 01.09.2014

Zwischen dem Zentralverband der Podologen und Fußpfleger (ZFD) und dem Verband Deutscher Podologen (VDP) einerseits, sowie dem BKK Landesverband Mitte und dem BKK-Landesverband NORDWEST andererseits, wurde ein neuer Rahmenvertrag geschlossen. Dieser Rahmenvertrag ist seit dem 01.09.2014 in Kraft. Der Rahmenvertrag und die dazugehörige Vergütungsvereinbarung gelten für alle zugelassenen Podologen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen, soweit diese den Vertrag anerkennen.
Die BKK hat den Vertrag zur Ansicht und zum Herunterladen auf ihrer Internetseite veröffentlicht:
http://www.bkk-nordwest.de/neuer-rahmenvertrag-fuer-podologische-leistungen/
Achtung: Die neuen Preise gelten jedoch nur für diejenigen, welche die Anerkenntniserklärung unterschrieben und dem BKK-Landesverband zugesandt haben.

(Quelle: BKK-Landesverband vom 27.10.2014)

2. (Physiotherapie) GKV: Versorgungsstärkungsgesetz

VPT: Entwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes liegt vor - Erleichterungen im Heilmittelbereich sollen kommen!

Der Referentenentwurf des GKV-Versorgungstärkungsgesetzes sieht Verbesserungen für den Heilmittelbereich vor, die der VPT sehr begrüßt. "Das Versorgungsstärkungsgesetz setzt in seinem vorliegenden Entwurf Erleichterungen um, die seit Jahren vom VPT und den benachbarten Berufsverbänden gefordert werden. Besonders begrüßen wir die Einführung einer zertifizierten Praxissoftware in den Arztpraxen, damit Heilmittelverordnungen nicht mehr lücken- oder fehlerhaft ausgefüllt werden können", erklärte Karl-Heinz Kellermann, Vorsitzender des VPT.
Im Einzelnen beinhaltet der Referentenentwurf in seiner jetzigen Fassung u. a. folgendes:
Es soll eine zertifizierte Praxissoftware in den Arztpraxen eingeführt werden, damit Heilmittelverordnungen nicht mehr lücken- oder fehlerhaft ausgestellt werden können. Ziel ist es, die Retaxierungen (Rezeptabsetzungen) für die Zukunft auszuschließen. Als Umsetzungsdatum ist der 1. August 2016 vorgesehen.
Welche Pflichtangaben eine Heilmittelverordnung enthalten muss und wie mit fehlerhaften Verordnungen umgegangen wird, wird bislang weitestgehend einseitig von den Krankenkassen festgelegt. In Zukunft sollen diese Regelungen Teil der Verhandlungen zu den Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V sein, d.h. sie sollen zwischen den Spitzenorganisationen der Heilmittelverbände und dem GKV-Spitzenverband ausgehandelt werden. Die Verbände erhalten damit endlich ein Mitspracherecht in Sachen "Prüfkatalog".
Daneben enthält der Gesetzentwurf noch eine Reihe anderer interessanter Neuerungen:
Häufig werden Patienten aus dem Krankenhaus entlassen, ohne dass eine adäquate Anschlussbehandlung mit Heilmitteln sichergestellt ist. Damit wird der Behandlungserfolg des Krankenhauses leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Dieses Problem soll nun durch eine Ergänzung des § 39 SGB V entschärft werden. Im Rahmen des Entlassungsmanagements kann der Krankenhausarzt demnächst Heilmittel für einen Zeitraum von 7 Tagen verordnen.
Die bislang auf der Bundesebene festgelegten starren gesetzlichen Regelungen zu den Wirtschaftlichkeitsprüfungen der Ärzte, werden auf die Landesebene verlegt. Kassenärztliche Vereinigungen und regionale Krankenkassen sollen dann Vereinbarungen über Art und Umfang der Regressprüfungen aushandeln und regional umsetzen.
Für Erwachsene mit geistiger Behinderung und schweren Mehrfachbehinderungen werden in Anlehnung an die sozialpädiatrischen Zentren medizinische Behandlungszentren geschaffen.
Eine Entlastung gibt es für Hochschulambulanzen. Werden diese nicht an Plankrankenhäusern betrieben, entfällt der bisherige Investitionskostenabschlag in Höhe von 10 %. Werden Hochschulambulanzen an Plankrankenhäusern betrieben, darf der Abschlag künftig höchstens 5 % betragen.
Der VPT wird die Umsetzung des GKV-VSG gemeinsam mit den anderen Mitgliedsverbänden des Spitzenverbandes der Heilmittelerbringer (SHV) wachsam begleiten und seine fachliche Kompetenz einbringen. Dringenden Handlungsbedarf gibt es schon länger. Die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Physiotherapie muss endlich an die geänderten Rahmenbedingungen, wie bspw. die sich immer weiter verkürzende Verweildauer in Krankenhäusern, angepasst werden.

(Quelle: VPT - Verband Physikalische Therapie vom 17.10.2014)

13.08.2014:

1. ICD-10-Code: Fakten des VPT zur Pflichtangabe

Angabe des ICD-10-Codes auf der Verordnung

Wie berichtet, besteht für Vertragsärzte seit dem 1. Juli 2014 die Pflicht zur Angabe des therapierelevanten ICD-10-Codes auf dem Verordnungsvordruck. Da vor Ort immer noch große Verunsicherung herrscht, möchte der VPT noch einmal die wichtigsten Fakten zu der neuen Pflichtangabe veröffentlichen.
Der GKV-Spitzenverband hat die Berufsverbände im Vorweg schriftlich informiert und auf folgende Fallkonstellationen hingewiesen:
1 .Die Diagnose wird ausschließlich durch einen oder mehrere ICD-Schlüssel angegeben.
2. Die Diagnose wird ausschließlich durch eine oder mehrere handschriftliche Diagnose(n) angegeben.
3. Die Diagnose wird sowohl durch einen oder mehrere ICD-Schlüssel als auch die entsprechenden ausgeschriebenen Diagnosen angegeben.
4. Die Diagnose wird sowohl durch einen oder mehrere ICD-Schlüssel als auch durch davon abweichende ausgeschriebene Diagnosen angegeben.
5. Alte Verordnungsvordrucke, die das Feld ICD-10-Code nicht enthalten, dürfen vom Arzt aufgebraucht werden.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel!

(Quelle: VPT Physiotherapie 08/14)

2. HKK: Absetzung wegen Frequenzabweichung!

Vor zwei Tagen erreichte uns ein Absetzungsschreiben vom DDG - Deutsches Dienstleistungszentrum für das Gesundheitswesen GmbH (Abrechnungsverfahren für die HKK - www.hkk.de). Dort wird eine Absetzung mit folgendem Hinweis begründet: "Die Frequenz weicht von den Vorgaben des Arztes ab".
Nach Rücksprache mit zwei anderen Krankenkassen (AOK Westfalen-Lippe und Barmer) wurde uns bestätigt, dass bei fehlender Begründung der Frequenzabweichung die Verordnung nicht abgesetzt wird. Laut Heilmittelkatalog ist eine Unterbrechung von 14 Tagen ohne Begründung zulässig, aber die HKK setzt dies dennoch ab.
Bitte achten Sie auf die Angabe einer Begründung, damit es erst gar nicht zu einer Absetzung (rechtens oder nicht?) kommt!

(Quelle: Absetzungschreiben des DDG vom 06.08.2014)

3. Hinweis: Verordnungsmenge

Für D1 und Massageverordnungen gibt es keine Verordnung außerhalb des Regelfalls und es dürfen nicht mehr als 10 Behandlungen durchgeführt werden.

(Quelle: Heilmittelkatalog)

HotNews-Severins

04.07.2014:

1. ICD-10-Schlüssel zur Verordnung von Podologie

Aktuell liegt uns ein Schreiben vom GKV-Spitzenverband vom 30.06.2014 vor.

"...Vielfach ist danach der Wunsch an uns herangetragen worden, für den Heilmittelbereich Podologie eine Liste von einschlägigen ICD-10-Schlüsseln zu benennen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach. Auf Seiten der Krankenkassen besteht ein breiter Konsens darüber, dass folgende ICD-10-Schlüssel für die Verordnung von Podologie einschlägig sind:"

E10.74
Diabetes mellitus, Typ 1 | mit multiplen Komplikationen | mit diabetischem Fußsyndrom | nicht als entgleist bezeichnet

E11.74
Diabetes mellitus, Typ 2 | mit multiplen Komplikationen | mit diabetischem Fußsyndrom | nicht als entgleist bezeichnet

E12.74

Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung | mit multiplen Komplikationen | mit diabetischem Fußsyndrom | nicht als entgleist bezeichnet

E13.74
Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus | mit multiplen Komplikationen | mit diabetischem Fußsyndrom | nicht als entgleist bezeichnet

E14.74
Nicht näher bezeichneter Diabetes mellitus | mit multiplen Komplikationen | mit diabetischem Fußsyndrom | nicht als entgleist bezeichnet

Übrigens: Das Schreiben vom GKV-Spitzenverband koennen Sie sich hier anschauen!

2. ICD-10-Schlüssel - weitere Informationen

Nachfolgend finden Sie einige Links bezüglich der ICD-10-Schlüssel, die eventuell weitere Informationen für Sie zu diesem komplexen Thema bieten:

Onmeda.de - ICD-10-Liste
http://www.onmeda.de/icd-10/icd10_liste.html

MedKolleg - ICD-10-Liste
http://www.med-kolleg.de/icd/index.html

DIMDI - Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information - ICD-10-GM
http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/

HotNews-Severins

11.06.2014:

ICD-10-Code: Angabe wird zum 01.07.2014 verpflichtend

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte den VPT folgende Information des GKV Spitzenverbandes (GKV-SV): Ab dem 01.07.2014 ist die Diagnose regelhaft in Form des therapierelevanten ICD-10-Schlüssels auf der Verordnung anzugeben. Entsprechendes wurde zwischen GKV-SV und Kassenärztlicher Bundesvereinigung vereinbart. Hiervon könne nur in Ausnahmefällen abgewichen werden (z.B. Verordnung im Rahmen eines ärztlichen Hausbesuchs). Wenn kein ICD-10-Schlüssel angegeben ist, muss die Verordnung eine gültige, ausgeschriebene Diagnose enthalten. Zusätzlich weist der GKV-SV auf folgende Fallkonstellationen hin:

Die Diagnose wird ausschließlich durch einen oder mehrere ICD-Schlüssel angegeben:
Für eine gültige Diagnose-Angabe ist die Angabe des therapierelevanten ICD-Schlüssels ausreichend, eine ausgeschriebene Diagnose wird nicht benötigt. Der therapierelevante ICD-Schlüssel ist dabei in das entsprechende Formularfeld einzutragen.

Die Diagnose wird ausschließlich durch eine oder mehrere handschriftliche Diagnose(n) angegeben:
In Ausnahmefällen, wie z.B. bei einem ärztlichen Hausbesuch, besitzt auch eine handschriftlich ausgeschriebene Diagnose die notwendige Gültigkeit.

Die Diagnose wird sowohl durch einen oder mehrere ICD-Schlüssel, als auch die entsprechend ausgeschriebenen Diagnosen angegeben:
Für eine gültige Diagnose-Angabe ist die Angabe des therapierelevanten ICD-Schlüssels ausreichend. Eine entsprechende ausgeschriebene Diagnose wird zwar nicht benötigt, ist jedoch für den Therapeuten ggf. hilfreich.

Die Diagnose wird sowohl durch einen oder mehrere ICD-Schlüssel, als auch durch davon abweichende, ausgeschriebene Diagnosen angegeben:
Für eine gültige Diagnose-Angabe ist die Angabe des therapierelevanten ICD-Schlüssels ausreichend. Weitere ausgeschriebene Diagnosen müssen nicht mit dem ICD Schlüssel übereinstimmen, da sie Informationen für den Therapeuten enthalten können, die über die therapierelevante Diagnose hinausgehen.

Soweit auf Heilmittel-Verordnungen bereits vor dem 01.07.2014 die Diagnose ausschließlich durch einen ICD-Schlüssel angegeben ist, empfiehlt der GKV-SV, dies als gültige Diagnose-Angabe anzusehen. Die weiteren nach §1 3 HeilM-RL notwendigen Angaben auf einer Heilmittelverordnung (z.B. Leitsymptomatik) bleiben von dieser Änderung unberührt.

(Quelle: VPT - 06/14)

Hinweis der Severins GmbH:
Wir haben versucht, detaillierte Informationen von den einzelnen Krankenkassen zu bekommen, hatten aber leider nur wenig Erfolg. Es wäre für uns (und natürlich auch für Sie) von großem Interesse, wie die Krankenkassen sich verhalten, sollte der ICD-10-Code nicht angegeben sein. Wird die Verordnung einbehalten? Wird diese abgesetzt? Bis dato haben wir lediglich die Rückmeldung von der Knappschaft, dass es diesbezüglich keine Übergangsfrist geben wird und somit die Verordnung abgesetzt würde.
Andere Krankenkassen
werden wohl eine Übergangsfrist einräumen, was wir allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen können. Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

1. Schreiben vom GKV - Angabe von ICD-Schluesseln auf Heilmittel-Verordnungen.pdf
2. Schreiben vom GKV - Uebermittlung der ICD-10-GM Codes, Mehrfacheintragungen.pdf
Internetseite des GKV - GKV-Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen

HotNews-Severins

05.05.2014:

Physio: Rezeptprüfung - Ungerechtes Abwehren

Ein kürzlich erwirkter Gerichtsbescheid am Sozialgericht Köln macht Physiotherapeuten Mut, Kürzungen der Krankenkassen nicht einfach klaglos hinzunehmen. Ein Physiotherapeut bekam von einer gesetzlichen Krankenkasse die eingereichte Verordnung in Höhe von 85,90 Euro nicht erstattet. Grund: Der Indikationsschlüssel sei falsch. Trotz nachträglicher Korrektur von „WS1a" in „WS2f" weigerte sich die Kasse, die erbrachte Leistung von sechs Fangopackungen und sechs Massagen zu vergüten. Die nachträgliche Korrektur sei unzulässig. Laut Urteil des Bundessozialgerichts (B1K R4/09R) habe der Therapeut vor Beginn der Behandlung die Verordnung zu überprüfen. Daraufhin nahm sich der Physiotherapeut einen Anwalt.
Sein Patient kam mit einer Verordnung, auf der „HWS-Syndrom und Schmerzen durch Gelenksfunktionsstörungen" stand. Die verordneten sechs Fangopackungen und sechs Massagen sollen der Schmerzreduktion dienen, war darauf vermerkt. Für den Therapeuten war der Arbeitsauftrag somit klar. Das Gericht gab dem Therapeuten recht und nannte als Begründung, dass die fachärztliche Verordnung lediglich die Mindestanforderungen gemäß §6III des Rahmenvertrags erfüllen muss. Diese sind Diagnose, Leitsymptomatik, Art, Anzahl und Frequenz der Behandlung. Der Indikationsschlüssel gehöre nicht dazu. Das besage auch das von der Krankenversicherung zitierte Urteil des Bundessozialgerichtes (B1K R4/09R). Die Angabe des Indikationsschlüssels ist nicht derart wesentlich, dass er einem Leistungsanspruch des Versicherten und einem Vergütungsanspruch des Therapeuten entgegen steht. Zudem wäre eine Korrektur der fehlerhaften Verordnung durchaus möglich, auch wenn dieser Punkt nicht zur Diskussion stand.
Für den Physiotherapeuten hat es sich gelohnt, sich juristischen Beistand von Rechtsanwalt Ingo Hofmann aus Bonn zu holen. Er bekommt nicht nur die 85,90 Euro verzinst erstattet (fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz), sondern auch alle Anwalts- und Gerichtskosten.

(Quelle: Physiopraxis 3/14)

31.03.2014:

1. Neuer Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV)

Der neue Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) hat sich gestern in Berlin konstituiert. Für den IFK ist Ute Repschläger als stellvertretende Vorsitzende im neuen Spitzenverband vertreten sowie Dr. Frank Dudda als Justiziar.
Unsere Berufsverbände haben sich neu aufgestellt. Die Gründung des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) e.V. macht deutlich...
Lesen Sie *HIER* den ganzen Artikel!

Die aktuellen Kontaktinformationen des SHV:
- http://shv.kroenes.de
- info@shv-heilmittelverbaende.de

(Quelle: Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V. - 02/2014)

2. IFK klärt für seine Mitglieder die Rechnungskürzungen bei der DAK

Nachdem die DAK im Herbst 2013 zunehmend Rechnungskürzungen vorgenommen hatte, suchte der IFK das Gespräch mit der Kasse. Im Ergebnis konnte die DAK davon überzeugt werden, ihre oftmals unzulässige Abrechnungspraxis zu korrigieren und insbesondere nachträgliche Änderungen auf der Verordnung im Rahmen der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen wieder zuzulassen.
In diesen Tagen konnte ein weiterer Erfolg in einem strittigen Sachverhalt verbucht werden. Hat der Physiotherapeut auf der Rückseite der Verordnung nur die verordnete(n) Hauptleistung(en), nicht aber den ggf. verordneten Hausbesuch vom Patienten quittieren lassen, so zeigte sich die DAK zuletzt nicht bereit, den Hausbesuch zu bezahlen. Jetzt folgte die DAK aber der Argumentation des IFK, dass eine solche Absetzung nicht zulässig ist. Ab dem Prüfmonat 09/2013 hat die DAK daher die Rückseitenprüfung der Verordnungen bezüglich der Dokumentation der Hausbesuche eingestellt.
Ferner können alle abgesetzten Hausbesuche, die wegen der fehlenden Quittierung des Patienten auf dem zweiten Verordnungsblatt bisher nicht vergütet worden sind, zur Nachzahlung eingereicht werden. Die Unterschrift des Patienten muss hierzu nicht mehr eingeholt werden.
Da dieser Sachverhalt von einigen Kassen weiterhin juristisch anders bewertet werden könnte, rät der IFK seinen Mitgliedern aber sicherheitshalber, auch die Hausbesuche auf der Rückseite der Verordnung vom Patienten quittieren zu lassen.

(Quelle: Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V. - 02/2014)

3. Neue Heilmittelrichtlinie?

Es munkelt in Berlin und es ist ja auch keine neue Erkenntnis, dass die aktuelle Heilmittelrichtlinie in der Umsetzung mehr Probleme als Lösungen aufwirft. Eine neue Heilmittelrichtlinie soll her! Zumindest wird man aber zwischenzeitlich erleben, dass die ungeliebten ICD-10-Codierungen ab Juli 2014 wohl für alle Diagnosen notwendig sein werden. Noch völlig ungeklärt ist, wie dann das Verordnungswesen künftig funktionieren soll, können doch viele Ärzte bis heute noch nicht einmal in dem kleinen Bereich der Langfristgenehmigungen dafür sorgen, dass ICD-10-Codierungen auf die Verordnungen aufgebracht werden.
In dem ganzen trüben Grau gibt es allerdings auch ein gute Nachricht. Ärzteschaft und Krankenkassen haben sich darauf geeinigt, die Richtgrößenbudgets für Heilmittelverordnungen global um 3,5% anzuheben.

(Quelle: Therapie+Praxis - 02/2014)

4. AOK Niedersachsen - Genehmigungsverzicht

Die AOK Niedersachsen verzichtet ab 01.04.2014 auf das Genehmigungsverfahren nach § 8 Abs. 4 Heilmittelrichtlinie für den gesamten Bereich der Heilmittelversorgung (physikalische Therapie und Physiotherapie, Ergotherapie, Stimm- Sprech- und Sprachtherapie).

Bitte beachten Sie:

  • Nur richtlinienkonforme Verordnungen werden vergütet
  • Anträge auf Langfristgenehmigungen nach § 8 Abs. 5 HMR werden nicht vom Genehmigungsverzicht berührt. Eine Antragstellung ist nur dann erforderlich, wenn der ICD-10-Schlüssel in Verbindung mit dem Indikationsschlüssel nicht in Anlage 2 (Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 22.11.2012) aufgelistet ist.

(Quelle: Schreiben der AOK Niedersachsen vom 24.03.2014)

HotNews-Severins

09.01.2014:

Knappschaft – Ablehnung einer Verordnung

Uns hat heute ein Schreiben der Knappschaft erreicht, in dem eine komplette Abrechnung für Rehabilitationssport abgelehnt wird. Nachfolgend ein Auszug aus dem Ablehnungsschreiben:

„...Bei der Abrechnung ist versichertenbezogen anzugeben, in welcher Rehabilitationssportgruppe (Zertifizierungsnummer, Angebotsnummer) der/die Versicherte teilgenommen hat. Die von Ihnen eingereichte Abrechnung entspricht nicht den vertraglichen Bedingungen und kann daher nicht abschließend bearbeitet werden. Es fehlt die Angabe der Angebotsnummer.

Wir müssen Ihnen daher, zu unserem Bedauern, die eingereichten Unterlagen zu unserer Entlastung zurück senden. ...“
(Quelle: Schreiben der Knappschaft-München vom 02.01.2014)

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie daher, alle Verordnungen (vorm Versand an uns) auf Vollständigkeit zu überprüfen.

 

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