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Severins_2013

Nachfolgend unsere News und Infos aus vergangenen Tagen

23.12.2013:

1. AOK Rheinland/Hamburg - Prüfliste für Verordnungen mit Behandlungsbeginn ab

01.07.2013

In den vergangenen Jahren haben wir bereits mehrfach auf die Prüfpflicht des Therapeuten im Zusammenhang mit fehlerhaften Heilmittelverordnungen hingewiesen. Leider mussten wir feststellen, dass unsere bisherigen Apelle bzgl. der Einhaltung der Bestimmungen der Heilmittel-Richtlinie und des Kataloges nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Situation geführt haben. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir nunmehr für eine Verbesserung der Situation im Rahmen gezielter Interventionen Sorge tragen möchten...
Lesen Sie den Text der AOK *HIER* weiter!
Die gesamte Pruefliste finden Sie *HIER* als PDF-Datei!
Auf der Internetseite von "unternehmen praxis" finden Sie dazu auch einen Artikel!

(Quelle: Schreiben der AOK Rheinland/Hamburg vom 17.12.2013)

2. Informationsrundschreiben zur Einhaltung der Heilmittel-RL bei Höchstmenge D1

Anschreiben der Deutsche BKK vom 22.11.2013

“...Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind in der Pflicht, Heilmittelverordnungen zu prüfen. Hierbei stellten wir fest, dass insbesondere die Leistung "D1" - standardisierte Heilmittelkombination über die festgelegte Höchstmenge von 10 Einheiten hinaus von den Ärzten verordnet und von den Heilmittelerbringern erbracht werden. Die Heilmittel-Richtlinie (HM-RL) besagt jedoch:

§3 Abs. 4 Satz 2 HM-RL - Voraussetzungen der Verordnung
"Der Indikationsbezogene Katalog verordnungsfähiger Heilmittel nach § 92 Abs. 6 SGB V (im folgenden Heilmittelkatalog genannt), der Bestandteil dieser Richtlinie ist, regelt... die Menge der verordnungsfähigen Heilmittel je Diagnosegruppe...". Der Heilmittelkatalog begrenzt die Verordnung und Erbringung von D1 bei allen in Frage kommenden Indikationsgruppen auf 10 Einheiten.

In nächster Zeit werden wir u.a. verstärkt auf die Einhaltung der Richtlinien achten. Heilmittelverordnungen von D1, die die Gesamtverordnungsmenge von 10 Einheiten überschreiten, werden von uns zukünftig nicht mehr bezahlt.
Ihre Deutsche BKK...”

(Quelle: Schreiben der Deutsche BKK vom 22.11.2013)

22.11.2013:

Bei einem aktuellen Fall wurde eine Rechnung durch die AOK Hessen gekürzt, da der Unterbrechungszeitraum zwischen den Behandlungen zu groß sei. Die Begründung lautete wie folgt: "Schulferien, Urlaub des Versicherten oder Krankheit des Therapeuten sind keine Ausnahmegründe, die eine Fristüberschreitung von mehr als 14 Tagen zwischen zwei Behandlungen rechtfertigen. Der Arzt ist nicht berechtigt die Fristen außer Kraft zu setzen. Die Verordnung wird entsprechend gekürzt."

(Quelle: Schreiben der AOK Hessen vom 18.11.2013)

14.11.2013:

DAK / Absetzungen

Offensichtlich hat die DAK neue Kontrollmechanismen eingeführt, die leider zu verstärkten Absetzungen führen. Bei einem aktuellen Fall wurde eine Rechnung aus Mai 2013 durch die DAK nachträglich gekürzt. Hierbei wurde "Manuelle Lymphdrainage 60 min." durch den Arzt verordnet. Der Patient hat aber auf der Rückseite nur "Lymphdrainage" vermerkt. Aufgrund der Tatsache, dass die Angabe der 60 Minuten fehlt, wurde die Verordnung auf MLD 30 min. gekürzt - mit dem Hinweis: "eine nachträgliche Änderung der Verordnung ist nicht möglich"!
Auch die AOK achtet nun verstärkt auf die "detaillierte Eintragung auf der Verordnungsrückseite". Es reicht also nicht mehr aus, z.B. die motorisch-funktionelle Behandlung durch die Unterschrift bestätigen zu lassen. Es müssen hier ausdrücklich auch z.B. die Funktionsanalyse, der Hausbesuch, die thermische Anwendung oder ähnliches notiert und von dem Patienten gegengezeichnet werden.

Wie wir Ihnen schon in unserem letzten Newsletter mitteilten, bitten wir Sie nochmals eindringlich:

"ACHTEN SIE AUCH AUF DIE VERORDNUNGSRÜCKSEITE - DIESE MUSS VOLLSTÄNDIG AUSGEFÜLLT UND VOM PATIENTEN UNTERSCHRIEBEN SEIN"!!!

(Quelle: Schreiben der DAK vom 12.11.2013)
(Quelle: BED e.V. -
Bundesverband f. Ergotherapeuten vom 12.11.2013)

23.10.2015:

1. Physiotherapie: Informationen über Absetzungen der Krankenkassen

AOK Baden-Württemberg:
Künftig können Verordnungen von Zahnärzten/Kieferorthopäden die 3 Heilmittel und mehr enthalten auf Grund des Wirtschaftlichkeitsgebotes (§ 12 SGB V) nur noch mit der Heilmittelkombination D1 (X2001) abgerechnet werden. Die Verbände wurden von der Hauptverwaltung über diese Verfahrensweise informiert.

AOK Rheinland/Hamburg:
Heilmittel (KG/MT) - Das Heilmittel wurde nicht genau benannt. Der Arzt muss sich vor Behandlungsbeginn auf eine Therapie festlegen, die Entscheidung kann nicht durch den Therapeuten getroffen werden (Krankengymnastik -oder- Manuelle Therapie). Die Verordnung wird einbehalten, da nachträgliche Änderungen nicht anerkannt werden.

(Quelle: Schreiben der AOK Baden-Württemberg und AOK Rheinland/Hamburg vom 24.09.2013)

2. BKK Deutsche Bank: Genehmigungsverzicht
Die BKK Deutsche Bank verzichtet ab sofort bis auf Widerruf auf ein Genehmigungsverfahren für Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls nach § 8 Abs. 4 der Heilmittel-Richtlinie.

(Quelle: VPT - Nr. 10 - Oktober 2013)

3. Prüfvereinbarung mit den bayerischen Krankenkassenverbänden (Auszug)
Nun sind einige wesentliche Forderungen des VPT Bayern erfüllt, z.B. kann ein fehlender oder falscher bzw. unvollständiger Indikationsschlüssel auf der ärztlichen Verordnung vom Therapeuten ergänzt oder geändert werden, wenn die Diagnose und Leitsymptomatik als Klartext auf der Verordnung angegeben sind.
Wurde die Leitsymptomatik nicht als Klartext auf der Verordnung angegeben, ist der Heilmittelerbringer nach Rücksprache mit dem Vertragsarzt berechtigt, die Verordnung entsprechend zu ergänzen / korrigieren. Die Ergänzung / Korrektur ist jeweils vom Therapeuten auf dem Verordnungsvordruck zu dokumentieren. Erfolgt die Korrektur nicht bis zum Zeitpunkt des Einreichens der Abrechung, wird die Verordnung vorläufig abgesetzt und kann nachträglich durch den Heilmittelerbringer korrigiert/ergänzt und wieder zur Abrechnung eingereicht werden...
Die neue Prüfvereinbarung mit den bayerischen Krankenkassenverbänden (AOK Bayern, BKK Landesverband Bayern, Knappschaft – Regionaldirektion München -, IKK classic) wurde in einen aktualisierten Rahmenvertrag eingegliedert und gilt für alle Verordnungen mit Behandlungsbeginn ab 1. August 2013. Die Anwendung erfolgt analog der vdek-Checkliste und erleichtert die Verordnungsnachbesserung der ärztlichen Fehlverordnungen in den Heilmittelpraxen deutlich, da nun endlich im Praxisalltag nach einheitlichem Muster bei den Hauptkassenarten verfahren werden kann.

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen: VPT - Prüfvereinbarung mit den bayerischen Krankenkassenverbänden

(Quelle: VPT Bayern - www.vpt-bayern.de - 21.09.2013)

4. In eigener Sache!
Leider erreichen uns immer wieder Verordnungen, auf denen die zwingend benötigten Daten auf der Rückseite fehlen.
•Datum
•Maßnahmen (Heilmittel, auch Hausbesuche)
•Unterschrift des Versicherten
•Stempel und Unterschrift des Leistungserbringers
•Änderungen von Gruppen- / Einzeltherapie
•Abweichungen der Frequenz

Wir bitten Sie, auch in Ihrem eigenen Interesse:
Achten Sie auch auf die Vollständigkeit der Behandlungsdaten auf der Rückseite der Verordnung.
Das spart Geld, Zeit und Schriftverkehr mit den Kostenträgern.

5. DAK: Achtung - Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalles
Die Heilmittelrichtlinien besagen unter § 8 Abs. 1 in Satz 4, dass der verordnende Arzt die Anzahl der Heilmittelbehandlungen maximal so festlegen kann, dass eine ärztliche Untersuchung innerhalb der Zeitspanne von 12 Wochen gewährleistet ist.
Die im Urteil des Bundessozialgerichtes mit der Nr. B 1 KR 23/10 R festgelegte Prüfpflicht für die Therapiepraxen in Bezug auf Stimmigkeit der Heilmittelverordnungen mit den Heilmittelrichtlinien bezieht sich auch auf diesen maximalen Behandlungszeitraum.
Das bedeutet zum einen, dass Verordnungen von vornherein dahingehend überprüft werden müssen, ob die verordnete Anzahl in Verbindung mit der Frequenz diese Frist nicht überschreitet. Gegebenenfalls ist eine Änderung durch den Arzt zu veranlassen.
Zum anderen ist von der Therapiepraxis darauf zu achten, dass auch bei Stimmigkeit der Anzahl nicht durch eventuelle Terminausfälle (z.B. durch Feiertage oder Urlaub etc.) eine Fristüberschreitung eintritt. In diesen Fällen muss eventuell die Behandlung abgebrochen und die Verordnung abgerechnet werden, bevor die verordnete Anzahl komplett ausgeschöpft ist.
Sollte der Behandlungszeitraum von maximal 12 Wochen nicht beachtet werden, ist in Zukunft mit Abrechnungsbeanstandungen zu rechnen.

(Quelle: Schreiben der DAK Gesundheit Bremen vom 07.10.2013)

HotNews-Severins
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21.06.2013:

1. Rehabilitationssport - Abrechnungen (der Knappschaft) sind nur halbjährlich möglich

Gemäß § 5 Absatz 1 des aktuell gültigen Vertrages über die Durchführung und Vergütung des Rehabilitationssportes vom 29.12.2011 zwischen Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (nachfolgend BSNW genannt) Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (nachfolgend LSB NRW genannt) und u.a. der DRV Knappschaft-Bahn-See, Bochum rechnen die Träger der Rehabilitationssportgruppen die Vergütung mit dem zuständigen Rehabilitationsträger ab.
Zwischenrechnungen sind frühestens halbjährlich möglich.
Seit dem 01.01.2011, können halbjährliche Zwischenabrechnungen durchgeführt werden, so dass nicht mehr die Stichtage 30.06. und 31.12. maßgebend sind.

(Quelle: Schreiben der Knappschaft -Referat KV / Heilmittelzentrum- München vom 10.06.2013)

2. AOK PLUS - Genehmigungsverfahren nach § 8 Abs. 3 HeilM-RL

Wir möchten Sie informieren, dass die AOK PLUS ab 1. Juli 2013 bis auf Widerruf einen Genehmigungsverzicht für Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls erklärt.

Des weiteren verzichtet die AOK PLUS ab 1. Juli 2013 auf das Antragsverfahren für Diagnosen mit langfristigem Heilmittelbedarf gemäß Anlage 2 der Vereinbarung über Praxisbesonderheiten nach § 84 Abs. 8 SGB V.
Für Versicherte, bei denen ein langfristiger Heilmittelbedarf bei nicht in der Anlage 2 enthaltenen Diagnosen besteht, gilt das Antragsverfahren auf Basis einer Verordnung außerhalb des Regelfalles wie bisher weiter.

(Quelle: Schreiben der AOK PLUS -Bereich Ärzte/Heilmittel- Chemnitz vom 13.06.2013)

19.06.2013:

1. Kommt die Mehrwertsteuer für Heilmittelerbringer?

Geht es nach den Plänen der EU droht leider weiteres Ungemach: Dann dürfte der Teil "Umsatzsteuererklärung" künftig umfangreicher ausfallen. Die Umsatzsteuer ist EU-Recht und soll europaweit einheitlich erhoben werden. So sind z.B. Heilbehandlungen von der Umsatzsteuer immer befreit. Die EU-Kommission diskutiert nun, diese Befreiung aufzuheben. Dies würde vor allem die Krankenkassen treffen, denn plötzlich müssten zusätzliche 19% vergütet werden.
Der Staat müsste diese Mehreinnahme wahrscheinlich wieder als Zuschuss zurückgeben, nur Heilmittelerbringer schauen in die Röhre, denn in den Preisvereinbarungen haben sich die Verhandlungspartner einen bösen Satz reinschreiben lassen: Die Preise gelten inklusive einer evtl. Mehrwertsteuer. Sollte die Steuerbefreiung aufgehoben werden, müssten Therapeuten noch einmal 19% vom Honorar abziehen und an das Finanzamt abgeben.

(Quelle: Physio.de Newsletter 283 vom 31.05.2013)

Der GKV Spitzenverband (HIS - Heilmittel-Informations-System) hat diesbezüglich eine Pressemittelung am 27.05.2013 veröffentlich. Die gesamte Mitteilung können Sie hier nachlesen:
EU-Plaene zur Mehrwertsteuer - Beitragszahlern zur Sozialversicherung droht Mehrbelastung von 34 Milliarden Euro jaehrlich

(Quelle: GKV Spitzenverband GKV-HIS - www.gkv-his.de)


2. SEPA-Überweisung - Kennen Sie Ihre IBAN-Nummer?

Einheitlichkeit im Zahlungsverkehr - dank SEPA
Die Welt wächst mehr und mehr zusammen. Im Zahlungsverkehr dominieren jedoch nach wie vor nationale Verfahren. Selbst im EURO-Raum sind Überweisungen und Lastschriften derzeit noch unterschiedlich geregelt. Um dieser Zersplitterung ein Ende zu bereiten, haben Politik und Kreditwirtschaft einheitliche Regelungen für den nationalen und europäischen Zahlungsverkehr eingeführt. SEPA heißt dieses Projekt. Das Wort steht für "Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) und hat die Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Euro zum Ziel.
So einfach ist die IBAN
Die wichtigste Neuerung für Bankkunden ist eine Kennziffer, die künftig alle nationalen Kontoangaben (in Deutschland Kontonummer und Bankleitzahl) ersetzt: die IBAN (International Bank Account Number, internationale Bankkontonummer). Die IBAN ist je nach Land unterschiedlich lang (in Deutschland hat sie immer 22 Stellen), vom Prinzip her aber immer gleich aufgebaut: Sie besteht aus einem Länderkennzeichen und einer Prüfziffer sowie einem nationalen Teil, der individuelle Kontodetails enthält. In Deutschland sind das die Bankleitzahl und die Kontonummer.
Der BIC: vorübergehend noch unverzichtbar

Bei inländischen Überweisungen und Lastschriften bis Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 muss noch eine weitere Kennzahl angegeben werden: der BIC (Business Identifier Code). Das ist ein international standardisierter Bank-Code (vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland), mit dem Zahlungsdienstleister weltweit eindeutig identifiziert werden. Eine andere Bezeichnung für den BIC ist SWIFT-Code (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication).
Wo finde ich IBAN und BIC?
Wenn Sie eine Überweisung tätigen, entnehmen Sie IBAN und BIC bitte den Geschäftspapieren Ihres Vertragspartners, wie etwa der Rechnung oder dem Briefkopf. Sind sie dort nicht angegeben, müssen Sie diese erfragen. Soll Geld auf Ihr Konto fließen, müssen Sie ihrerseits Ihre IBAN und BIC angeben. Sie finden diese auf Ihrem Kontoauszug. Auch im Online-Banking, etwa unter "Meine Daten" oder "Kontodetails", je nachdem wie dieser Bereich bei Ihrem Zahlungsdienstleister heißt, können Sie IBAN und BIC finden.
Ab wann muss ich IBAN und BIC benutzen?

IBAN und BIC werden in Zukunft die nationalen Kontoangaben ersetzen, also die in Deutschland gewohnten Kontonummern und Bankleitzahlen. Ab Februar 2014 werden Überweisungen und Lastschriften grundsätzlich nur noch mit IBAN und BIC möglich sein. Allerdings können Zahlungsdienstleister die Umstellung für eine Übergangszeit erleichtern, indem sie von Verbraucherinnen und Verbrauchern bis Februar 2016 (Achtung, diese Frist gilt nur für Privatpersonen!) Kontonummer und Bankleitzahl akzeptieren und diese kostenlos in die IBAN umwandeln. Auf den BIC kann ab Februar 2014 bei inländischen Überweisungen und Lastschriften und ab Februar 2016 bei grenzüberschreitenden Zahlungen verzichtet werden.

(Quelle: Deutsche Bundesbank und das Bundesministerium der Finanzen)


3. Versorgung mit Heilmitteln in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten

Soeben erreichte uns von der Bundesgeschäftsstelle die Mitteilung des vdek über die Regelung der Heilmittelabgabe in den vom Hochwasser betroffenen Praxen. Gemäß dieser Mitteilung sind die Ersatzkassen für eine pragmatische Lösung im Interesse der Therapeuten und Patienten. Diese Regelung sieht Folgendes vor:
1. Vom Hochwasser betroffene Praxen können in Absprache mit den Patienten die Behandlung vorübergehend an einem anderen geeigneten Ort als der zugelassenen Praxis erbringen und abrechnen. Diese Übergangsregelung ist zunächst bis zum 31. Juli 2013 befristet. Dafür vermerkt der Leistungserbringer auf der Rückseite der VO in der jeweiligen Zeile der Empfangsbestätigung neben der Leistungsbeschreibung das Stichwort "Hochwasser" bzw. das Kürzel "HW".
2. Neben den Leistungserbringern können auch die Patienten gezwungen sein, die Behandlungsserie länger als 14 Tage zu unterbrechen. Die Ersatzkassen akzeptieren übergangsweise bis zum 31. Juli 2013 diese Unterbrechung unter der Angabe "Hochwasser" bzw. "HW" sowie dem Datum und des Handzeichens auf der VO.

(Quelle: VPT Sachsen)

Hier finden Sie das Schreiben vom vdek an den Deutschen Bundesverband fuer Logopaedie!

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23.05.2013:

1. Neuer Verordnungsvordruck - Update!

Seit April 2013 gibt es einen neuen Verordnungsvordruck im Bereich der physikalischen Therapie (Muster 13), sowie Logopädie (Muster 14) und Ergotherapie (Muster 18). Im Vergleich zu den alten Vordrucken, die von den Ärzten ebenfalls noch aufgebraucht werden sollen, wurden lediglich zwei Felder geändert: Gestrichen wurde das Feld "EWR/CH", das zur Zuordnung ausländischer Versicherter diente. Neu ist das Feld "ICD-10-Code", das der Arzt ausfüllen muss, damit Langzeitgenehmigungen und Praxisbesonderheiten Berücksichtigung finden. Wichtig: Therapeuten haben diesbezüglich keinerlei Prüfpflicht (Richtigkeit des ICD-10-Code), so dass auch keine Folgen bei der Abrechnung entstehen. Es ist aber ratsam, den fehlenden Code vom Arzt nachtragen zu lassen.

(Quelle: IFK e.V. - Physiotherapie 3/2013)

2. In eigener Sache: Ihre Postsendungen

Leider erreichen uns immer wieder Postsendungen, die teilweise mittlere bis starke Beschädigungen aufweisen und von den einzelnen Poststellen schon wieder verklebt wurden. Die Postsendungen (Einschreiben und Postpakete) sind zwar versichert, aber der Nachweis über die Summe der Verordnungen, falls etwas abhanden gekommen ist, muss dennoch erfolgen. Achten Sie bitte darauf, auch in Ihrem eigenen Interesse, dass die Postsendungen in qualitativ guten Versandtaschen verpackt werden.

3. G-BA konkretisiert Verfahren für Langfristgenehmigungen

Seit Anfang des Jahres ist das Verfahren bei langfristigem Heilmittelbedarf eindeutiger geregelt. Seitdem müssen Ärzte auf den jeweiligen Verordnungen den ICD-10-Code angeben, die einen langfristigen Heilmittelbedarf ausweisen. Doch wie sieht es bei den Verordnungen aus, für die der Patient erst noch eine Genehmigung von seiner Krankenkasse braucht?
Für Patienten, die eine "Langfristverordnung" vom Arzt bekommen, obwohl ihre Diagnose nicht als eine gilt, für die ein langfristiger Heilmittelbedarf festgestellt wurde, gilt Folgendes: Diese Patienten müssen die Langfristgenehmigung erst bei ihrer Krankenkasse beantragen. Der ICD-10-Code dieser Diagnose ist nicht in der Anlage 2 des Merkblatts gelistet und muss demnach auch nicht zwingend auf der Verordnung vermerkt sein. Bis zur Genehmigung des langfristigen Heilmittelbedarfs müssen diese Patienten erst nach den Vorgaben der Heilmittel-Richtlinie versorgt werden - also in der Reihenfolge Erstverordnung > Folgeverordnung > Verordnung außerhalb des Regelfalls. Lehnt die Krankenkasse den Antrag auf Langfristtherapie ab, kann der Arzt trotzdem medizinisch notwendige Heilmittel weiter verordnen.
Für Patienten, deren Diagnose in der Anlage 2 gelistet ist, gilt:
Sie müssen nicht das Verfahren Erstverordnung > Folgeverordnungen > Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls durchlaufen. Die Verordnung gilt sofort als Verordnung außerhalb des Regelfalls. Diese Verordnungen müssen einen ICD-10-Code enthalten und gelten für bis zu zwölf Wochen.

(Quelle: IWW Institut für Wirtschaftspublizistik Verlag Steuern - Recht - Wirtschaft GmbH & Co. KG)

HotNews-Severins

27.03.2013:

1. Praxisgebühr ist nicht die Verordnungsblattgebühr

Da uns immer noch Anrufe bezüglich der Praxis- und Verordnungsblattgebühr erreichen, möchten wir Ihnen das noch einmal erläutern. Seit dem 1. Januar 2013 muss die Praxisgebühr in Höhe von 10,- EUR nicht mehr gezahlt werden. Anders sieht es mit den 10,- EUR für die Verordnungsblattgebühr aus, diese ist auch weiterhin bei Heilmitteln fällig.
Eine Aufstellung der Zuzahlungen finden Sie unter folgender Adresse:
de.wikipedia.org/wiki/Selbstbeteiligung

2. Checkliste / Rezeptprüfpflicht ab 01.04.2013

Der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) und der Verband der Ersatzkassen verständigen sich auf ein Verfahren im Umgang mit fehlerhaften Heilmittelverordnungen. Mitglieder des ZVK können sich das Ergebnis dieser Verhandlungen unter folgendem Pfad runterladen:
Homepage (www.physio-deutschland.de) – Fachkreise – Beruf und Bildung – Freiberufler – Rezeptprüfpflicht
Es handelt sich um eine Checkliste, die zu 15 verschiedenen in der Regel häufiger auftretenden Sachverhalten detaillierte Regelungen enthält, was bei bestimmten formalen, beziehungsweise inhaltlichen Fehlern zu beachten ist.
Bitte setzen Sie sich - in Ihrem eigenen Interesse - schnellstmöglich mit den neuen Regelungen auseinander, denn diese bilden ab dem 01. April 2013 die Grundlage für die zukünftige Abrechnung gegenüber den Ersatzkassen.
Aktuell hat nun auch der VDEK das nachfolgende Dokument inkl. der Checkliste (ab Seite 85) veröffentlicht:
VDEK: Rahmenvertraege mit den Berufsverbaenden fuer physikalische Therapie (IFK, VDB, VPT, VSK, ZVK) (541 kB) ab 01.04.2013

(Quelle: ZVK - pt-Journal Maerz 2013 / VDEK)

3. Genehmigungsverzicht Energie BKK

In letzter Minute haben wir die Information erhalten, dass der Genehmigungsverzicht der Energie BKK nicht zum 31.12.2012 sondern zum 31.12.2013 endet.

14.02.2013:

1. Physio- und Ergotherapie - Berufsgenossenschaften / Unfallkassen

In den Rahmenverträgen zwischen den Verbänden (Physio- und Ergotherapie) und den Berufsgenossenschaften / Unfallkassen ist folgendes vereinbart worden:
Durchführung der Behandlung:
Der in § 2 Abs. 1 genannte Personenkreis kann für die Behandlung von Unfallverletzten und Berufs- erkrankten eine Vergütung von einem Träger der gesetzlichen Unfallversicherung nur dann beanspruchen, wenn dieser oder der von ihm bevollmächtigte Arzt (Durchgangsarzt, H-Arzt, Handchirurg nach § 37 Abs. 3 des Ärztevertrages oder behandelnder Arzt bei Berufskrankheiten) ihn mit der Behandlung beauftragt hat und die Behandlung grundsätzlich innerhalb einer Woche nach Auftragserteilung begonnen worden ist.
Bitte beachten Sie dies, da es bereits zu Absetzungen durch die VBG (Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft) gekommen ist.

2. Angabe des ICD-10-Codes auf Verordnungsvordrucken

Im Zusammenhang mit Langfristverordnungen und Praxisbesonderheiten, sollen vermutlich im 2. Quartal 2013 auch neue Verordnungsvordrucke für die einzelnen Heilmittelbereiche „Physiotherapie“, „Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie“ und „Ergotherapie“ kommen, welche die Angabe der ICD-10-Codierung vorsehen. Diese Angabe ist künftig Voraussetzung für die Anerkennung als Verordnung im Sinne der Anlagen 1 und 2 (siehe Verknüpfung unten) der Vereinbarung über Praxisbesonderheiten für Heilmittel nach § 84 Abs. 8 Satz SGB V.
Der Arzt muss ab sofort den ICD-10-Code auf der Verordnung eintragen. Der ICD-10-Code muss vorerst handschriftlich eingetragen werden, bis die Praxissoftware für Ärzte umgestellt ist.
Die ICD-10-Codierung wird nicht für alle Heilmittelverordnungen eingeführt, sondern bleibt als Kennzeichnung für Verordnungen vorbehalten, die nicht unter die Wirtschaftlichkeitsprüfung fallen und somit das Budget des Arztes nicht belasten. Das sind:
1. Verordnungen die Diagnosen enthalten, die bundesweit als Vorab-Praxisbesonderheit anerkannt sind.
(Anlage 1 der Vereinbarung ueber Praxisbesonderheiten).
2. Verordnungen außerhalb des Regelfalls, für die ein langfristiger Heilmittelbedarf gesehen wird.
(Anlage 2 der Vereinbarung ueber Praxisbesonderheiten).

Sobald die neuen Verordnungsvordrucke mit dem integrierten Feld für die endstellige ICD-10- Codierung zur Verfügung stehen, ist das handschriftliche Eintragen des Codes nicht mehr erlaubt. Alle Neuverordnungen, die als Praxisbesonderheit gelten, müssen dann den ICD-10-Code regulär aus- weisen.

(Quelle: GKV-Spitzenverband 2013 - www.gkv-spitzenverband.de)

3. Genehmigungsverzicht bei Heilmittel-Verordnungen außerhalb des Regelfalles

Im Folgenden hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein für Sie eine Übersicht der Krankenkassen erstellt, die auf einen Genehmigungsvorbehalt bei begründungspflichtigen Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalles gemäß § 8 Abs. 4 der Heilmittel-Richtlinien verzichten.
Verzicht auf Genehmigungsvorbehalt bei begründungspflichtigen Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalles bei Diagnosen mit langfristigem Heilmittelbedarf gemäß § 8 Abs. 5 der Heilmittel-Richtlinien, siehe auch Anlage 2 zur Heilmittel-Richtgrößenvereinbarung 2013 – Praxisbesonderheiten, Liste über Diagnosen mit Berücksichtigung des langfristigen Heilmittelbedarf gemäß § 32 Abs. 1a SGB V (gilt bundesweit).
Achtung: Weder eine Genehmigung noch die Freistellung von der Genehmigungspflicht nimmt die Feststellung der Wirtschaftlichkeit im Prüfverfahren vorweg. Die Vertragsärzte sind somit weiterhin verpflichtet, die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit jeder Verordnung genau zu überprüfen.

Die Aufstellung der Krankenkassen finden Sie *HIER*.

Achtung: Laut VPT – Verband Physikalischer Therapie hat die BKK Henschel Plus das Genehmigungsverfahren zum 01. September 2012 wieder eingeführt.

(Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein – www.kvno.de)

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04.01.2013:

1. Die wichtigsten Absetzungsgründe der Krankenkassen

!ACHTUNG: Die Absetzungsgründe sind nicht identisch für alle Leistungserbringer!

  • Die verordnete Frequenz wurde nicht eingehalten
  • Die Verordnungsmenge pro Erstverordnung wurde überschritten
    --- (6 Einheiten bei Physiotherapie / 3 Einheiten bei Podologie!)
  • Änderungen wurden nicht ärztlich bestätigt
  • Empfangsbestätigung nicht korrekt (Rückseite der VO - z.B. müssen Hausbesuche betitelt werden)
  • Die Genehmigung fehlt (außerhalb des Regelfalls)
  • Die behandlungsfreie Zeit (12 Wochen) wurde nicht eingehalten
  • Anteilsdifferenz
  • Die Diagnose fehlt
  • Doppelabrechnung
  • Die Unterbrechung zwischen den Behandlungen ist zu groß
  • Überschneidung mit stationärem Aufenthalt
  • Die Leistung wurde nicht verordnet
  • Es handelt sich um nicht verordnungsfähige Heilmittel, bzw. nicht anerkannte Indikationen
  • Mit der Behandlung wurde zu spät angefangen
    --- (nicht innerhalb von 14 Tagen bei Physiotherapie / 28 Tage bei Podologie)
  • Indikationsschlüssel fehlerhaft bzw. fehlt
  • Das verordnete Heilmittel ist genau zu bezeichnen, z.B. bei Wärmetherapie (Heißluft oder Fango)

2. Absetzungshinweis zu Maßnahmen der Podologischen Therapie

Gemäß § 27 Absatz 1 der HMR sind Maßnahmen der Podologischen Therapie nur dann verordnungsfähige Heilmittel, wenn sie zur Behandlung krankhafter Schädigungen am Fuß infolge Diabetes mellitus (diabetisches Fußsyndrom) dienen Hierzu zählen Schädigungen der Haut und der Zehennägel bei nachweisbaren Gefühls-und/oder Durchblutungsstörungen der Füße (Makro-, Mikroangiopathie, Neuropathie, Angioneuropathie).
Gültige Diagnosen nach der HeilM-RL: Diabetisches Fußsyndrom mit Neuropathie, Diabetisches Fußsyndrom mit Angiopathie, Diabetisches Fußsyndrom mit Neuropathie und Angiopathie. Die Art des Diabetischen Fußsyndroms (Neuropathie oder Angiopathie) muss aus der Verordnung hervorgehen. Die Angabe eines Wagner-Stadiums ist nicht erforderlich. Soweit ein Stadium Wagner größer 0 vermerkt wird, ist auf der Verordnung klarzustellen, welche Teile des Fußes im Stadium Wagner 0 podologisch behandelt werden sollen. Fehlt diese Klarstellung, kann die Verordnung nicht ausgeführt werden. Wir möchten hierzu auf die ergänzende Anlage 3 des jeweils gültigen Rahmenvertrages hinweisen.
Änderungen und Ergänzungen der Heilmittelverordnung bedürfen mit Ausnahme der Regelung nach § 16 Absatz 2 und 5 einer erneuten Arztunterschrift mit Datumsangabe. Gemäß § 16 Absatz 1 der Heilmittelrichtlinie kann die Behandlung nur durchgeführt werden, wenn auf dem Verordnungsvordruck die in § 13 Absatz 2 erforderlichen Angaben enthalten sind.

Link zur HMR!

(Quelle: Knappschaft - Regionaldirektion München Referat KV vom 10.12.2012)

 

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